Die Stiftung

Am 25. November 1999 wurde die nichtrechtsfähige, fiduziarische Stiftung bürgerlichen Rechts vom Finanzamt Flensburg als gemeinnützige Stiftung anerkannt.

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Stiftungszweck

Der Zweck der Stiftung ist die Erhaltung und wissenschaftliche Bearbeitung des künstlerischen Nachlasses von Walter Stöhrer für die Öffentlichkeit sowie die Förderung des künstlerischen Nachwuchses. Treuhänderin und zugleich erste Vorsitzende der Stiftung ist Hanne Forstbauer, die Witwe des Künstlers.

Der Stiftungszweck wird verwirklicht durch

  1. Konservatorische und restauratorische Betreuung der Gemälde und Arbeiten auf Papier in Stiftungsbesitz und ihre sachgemäße Lagerung.
  2. Kunstwissenschaftliche Aufarbeitung des Werks durch Publikationen. Finanzielle Unterstützung kunstwissenschaftlicher Arbeiten, die einen Zusammenhang zum Werk Walter Stöhrers erkennen lassen. Sammeln und Ordnen von Schrift - und Fotodokumenten, die einen Bezug zu dem Schaffen von Walter Stöhrer haben.
  3. Förderung der Darstellung und der Präsentation des Werks in Galerien, Museen und Sammlungen.
  4. Förderung des künstlerischen Nachwuchses mit Schwerpunkt in der Malerei und Druckgraphik nach den Möglichkeiten der Stiftung gemäß einvernehmlichen Entscheidungen ihres Vorstandes. Vergabe von Stipendien und finanzielle Unterstützung von künstlerischen Projekten.
Vorstand

Hanne Forstbauer (1. Vorsitzende und zugleich Treuhänderin)
Nikolai B. Forstbauer (2. Vorsitzender. Ressortleiter Kultur Stuttgarter Nachrichten, Stuttgart)
Jens Peters (Rechtsgeschäftlicher Vertreter der Vorsitzenden. Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, Flensburg)

Beirat

Prof. Dr. Ulrich Bischoff, Museumsdirektor a.D.
Klaus Gerrit Friese, Galerist
Dr. Ulrike Groos, Museumsdirektorin Kunstmuseum Stuttgart
Dr. Christoph Grunenberg, Museumsdirektor Kunsthalle Bremen
Prof. Dr. Herwig Guratzsch, Leitender Museumsdirektor a. D.
Dr. Ania Hoppe, Kinderärztin
Dr. Karsten Müller, Museumsdirektor, Ernst Barlach Haus, Hamburg
Eckhard Schneider, Direktor Pinchuk Art Center
Nanna Stöhrer, Einzelhandelskauffrau

Bestand

Gemälde, die Eigentum der Stiftung sind werden im Speditionslager Hasenkamp Berlin in einer abgeschlossenen Box gelagert. Eine Besichtigung ist nach Terminabsprache möglich. Die Galerien Dieter Brusberg Berlin, Klaus Gerrit Friese, Stuttgart, und Georg Nothelfer, Berlin, zeigen neben Arbeiten Walter Stöhrers aus dem jeweiligen Besitz der Galerien auch Werke aus Stiftungsbesitz.

In der Berlinischen Galerie, Museum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur befindet sich als Leihgabe der Stiftung eine Sammlung von Zeichnungen und Tuschen.
Die Kunsthalle Bremen und die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe bewahren in ihrem Besitz umfangreiche Bestände an Radierungen.

Im Archiv in Scholderup befinden sich aus dem Nachlass Zeichnungen, Tuschen und Druckgraphik. Schriftliche Materialien und Arbeitsliteratur sowie Fotos, die einen Bezug zur künstlerischen Arbeit von Walter Stöhrer haben oder von biographischem Interesse sind, können ebenfalls im Archiv eingesehen werden. Die Bibliothek im Archiv besteht aus Belegexemplaren der Ausstellungskataloge, Monographien und Presseartikel sowie aus Büchern, Kunstzeitschriften und Sammelwerken, die für Walter Stöhrers Werk relevant waren.